vonfeyerabend


Wenn der Bücherwurm zweimal klopft…
April 24, 2013, 7:45 pm
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http://buecherwurm2punkt0.blogspot.de/

Liebe Julia – unter http://buecherwurm2punkt0.blogspot.de/ schreibst Du über Bücher, Reisen und Deine Stadt Hamburg – seit wann blogst Du, wie kam es dazu und wie viele Rezis finden die Leser bei Dir?
Ich habe mich schon vor ein paar Jahren mit dem Bloggen beschäftigt, aber nicht das richtige Thema für mich gefunden. Durch Zufall bin ich dann bei buchgesichter.de groß eingestiegen. Dort habe ich dann zuerst meine Rezis veröffentlicht. Irgendwann hat mir das aber nicht mehr gereicht und ich habe meinen alten Blog reaktiviert.
Das alles ist nun schon 1 Jahr und 9 Monate her. Seitdem habe ich 195 Rezensionen veröffentlicht und es ist noch kein Ende in Sicht.  🙂

Der Name Deines Blogs lässt auf eine zweite Version schließen – was geschah mit der ersten?
Das Meiste wurde gelöscht. Bevor mein Blog zu einem Buchblog wurde habe ich über Alltägliches aus meinem Leben berichtet, wie z.B. Gesellschaftsspiele. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Blogwelt zu integrieren und wenn niemand das liest, was man erzählt, wird es schnell langweilig. Außerdem fühlte ich mich sehr ziellos, da ich auch nicht so recht wusste worüber ich berichten soll!

Wieviele Follower hast Du denn und wie ist der Kontakt?
Schwierige Frage denn manche folgen mir über verschiedene Kanäle. Bei dem GFC habe ich vor kurzem die 150 geknackt, was mich unheimlich stolz macht!
Der Kontakt ist zu einzelnen sehr gut. Ich habe so kleine „Verdächtige“ die mich regelmäßig besuchen und kommentieren. Jedoch habe ich auch viele stille Leser.

Wieviele Bücher verschlingst Du so monatlich und wie stoßen die Bücher zu Dir?
In den letzten Monaten habe ich mich irgendwo zwischen 12 und 15 Büchern im Monat eingependelt. Mal sehen wie lange das hält. Da ich momentan versuche meinen SuB abzubauen stoßen nicht mehr viele Bücher zu mir.
Oft sind es Vorbestellungen über Amazon, Wanderbücher oder Spontankäufe aus der örtlichen Buchhandlung.

Bist Du oft auf Buchmessen unterwegs und lässt Du die Kreditkarte dann vorsorglich zu Hause?
Ich war nun die letzten zwei Jahre in Leipzig und habe es sehr genossen. Dieses Jahr geht es zusätzlich auch nach Frankfurt. Ich habe meinen Freund zu einem Kurzurlaub überreden können und da schauen wir auch mal „kurz“ auf der Messe vorbei! Zum Glück habe ich keine Kreditkarte! Ich habe mir da ehr eine andere Taktik überlegt: 3 Monate bevor die Buchmesse startet lege ich für jedes gelesene Buch 2,50 € in meine Spardose. Das Geld nehme ich dann am Ende mit zur Buchmesse und investiere in neue Bücher!

Was für Bücher liest Du denn gerade, hast Du Lieblingsleseorte.. irgendwelche Leserituale?
Momentan bin ich viel im Bereich der Dystopien und Thriller unterwegs. Allerdings bedeutet viel auch eher so zwei, drei Bücher hintereinander und dann wechsle ich das Genre.
Ich bin da in letzter Zeit doch sehr abwechslungsreich. 😉
Meinen Lieblingsleseort sieht man auf dem Foto.

Lieblingsleseort

 

Das ist mein super bequemer Liegesack im Wohnzimmer. Im Winter kann ich dann den Schnee auf dem Balkon bewundern und bin trotzdem eingekuschelt an der Heizung. Im Sommer liege ich im Sonnenschein und kann den bepflanzten Balkon bewundern.
Leserituale habe ich eher weniger. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, die Klappentexte nicht mehr so richtig zu lesen. Zwar schaue ich sie mir noch beim Kauf des Buches an, aber danach nicht mehr. Viel zu oft wird dort zu viel vom Inhalt verraten oder falsch dargestellt!

Lieblingsgenre? -autoren, -verlage und bitte drei Lieblingsbücher und drei, die man besser nie aufschlägt!
Lieblingsgenre: Jugendbücher und Thriller
Lieblingsautoren: Vincent Kliesch, Kerstin Gier, Thomas Thiemeyer
Lieblingsverlage: blanvalet, cbj, Ullstein
Lieblingsbücher: Halva, meine Süße von Ellen Alpsten
Godspeed – Die Reise beginnt von Beth Revis
Kyria und Reb – Bis ans Ende der Welt von Andrea Schacht
„Hass“bücher: Zwei an einem Tag von David Nicholls
Die unendliche Geschichte von Michael Ende
Dirk Gently’s holistische Detektei von Douglas Adams

Du stellst das Zitat „Du öffnest die Bücher und sie öffnen Dich“ voran – was für Erfahrungen hast Du in diesem Sinne denn bereits gemacht?
Bücher können einen in fremde Kulturen führen, sodass man sich auch Gegebenheiten und Ansichten öffnet, die man sonst mit Unverständnis abgetan hätte.
Bei „Halva, meine Süße“ geht es zum Beispiel um das Thema Zwangsheirat. Eigentlich etwas das für mich völlig abstrus ist. Durch das Buch habe ich jedoch Einblicke in mögliche Beweggründe bekommen, die mein Kopf verstanden hat. Mein Herz natürlich nicht.


Hast Du eine Lieblingstextstelle aus einem Buch?

Oh, da gibt es so unheimlich viele! Ich weiß kaum wo ich anfangen soll… Ich habe letztens Das Nebelhaus von Eric Berg gelesen und da habe ich so einige tolle Stellen gefunden! Zum Beispiel diese hier:
„Die Schwerkraft der Arbeit zog mich immer wieder auf die Erde zurück.“ (S. 117)

Wann ist für Dich ein Buch – ein gutes Buch? Und was sollte ein Autor besser vermeiden?
Für mich ist ein gutes Buch ein gutes Buch, wenn ich nicht schon vorher weiß wie es endet. Ich möchte verzaubert werden und alles um mich rum vergessen, in die Geschichte eintauchen und kaum merken wie die Zeit vergeht.
Ein Autor sollte meiner Meinung nach vermeiden, Protagonisten so komische Namen zu geben, das man sie als Leser nicht aussprechen kann! Wie soll ich denn einer Freundin von einem Buch erzählen, wenn ich schon beim Namen Probleme habe?!

Was machst Du noch neben dem Lesen.. wenn überhaupt noch Zeit bleibt..
*hehe* Mein Zeitmanagement ist für meine Freizeit sehr gut Nebenbei bringe ich 2 Mal in der Woche kleinen Mädels das Querflöte spielen bei. Außerdem bin ich in einer Landjugend im Vorstand aktiv, das bedeutet, ich organisiere Partys wie Fasching, Osterfeuer und Tanz in den Mai, kümmere mich um Ausflüge in den Kletterpark und ähnliches.
Außerdem verbringe ich unheimlich gerne Zeit mit meinem Freund!

In welchem Buch würdest Du gerne mitspielen und warum?
Schwierige Frage! Ich denke ich wäre gerne Mal bei Harry Potter dabei. Eher weniger wegen seinen Abenteuern sondern eher wegen Hogwarts. Ich würde dort so gerne einige Zeit zur Schule gehen und den Zauber der Schule spüren… 🙂


Was für Challenges interessieren Dich?

Am meisten natürlich die SuB-Abbau-Challenges, denn seit ich blogge hat sich die Sache extrem verschlimmert. Ansonsten habe ich festgestellt, dass mich Challenges oft unter Druck setzen, sodass ich mich da stark eingeschränkt habe.
Ich bin nun noch bei der blanvalet-Challenge dabei, weil ich sowieso recht viele Bücher aus dem Verlag lese. Außerdem brauchte ich eine Motivation mehr englische Bücher zu lesen, deswegen bin ich da bei Lisas Challenge dabei.

Surfst Du selbst bei anderen Bloggern?
Oh ja, unheimlich viel. Ich liebe es bei anderen Bloggern in den Neuzugängen und Rezensionen zu stöbern. Außerdem schaue ich auch gerne bei den YouTubern rein, wie z.B. bei Kossi oder Anka!

Und an dieser Stelle bitte einmal Werbung für Deinen Blog machen!
Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr mal bei mir vorbei schaut! Bald gibt es bei mir auch eine neue Rubrik namens „Book Sisters – 2 Schwestern 2 Meinungen“. Dort besprechen meine 12 Jährige Schwester und ich (22) zusammen ein Buch aus ihrer Altersangabe. Ich finde es unheimlich interessant zu sehen, wie dort verschiedene Ansichten aufeinander prallen!
Außerdem findet ihr mich auch bei YouTube, falls ihr euch lieber berieseln lassen möchtet….

Bücherwurm

 

Herzlichen Dank für das Interview!
Ich hab dir zu danken, Charly 🙂

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Eine doppelte Leseratte mit dickem Fell :)
April 9, 2013, 7:47 pm
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Liebe Sandra, Du schreibst gleich zweimal: reziratte.de und Leserattes Bücherwelt – warum trennst Du denn Hörspiele von Büchern?
Das hat sich so ergeben. Die reziratte war zuerst da, dann habe ich mir überlegt, dass ich doch auch einen Bücherblog eröffnen könnte. Viel gelesen habe ich ja schon immer. Ich wollte die beiden Blogs aber auch nie zusammenlegen, weil Hörspiele & Hörbücher und Bücher für mich doch verschiedene Dinge sind. Jedenfalls in der Hinsicht, dass sie mich ganz unterschiedlich (intensiv) berühren / beschäftigen.

Wie lange bist Du schon dabei und wie viele Rezensionen findet man bei Dir?
Die reziratte gibt es seit dem 10.0.3.2009. Wenn ich meinem Artikelzähler glauben kann, gibt’s dort aktuell 1144 Rezis.
Die leserattz erblickte am 27.03.2010 das Licht des WWW. Dort gibt es im Moment 197 Rezis, die schon online sind. Einige liegen für die nächste Zeit aber bereits auf Halde.

Wie haben sich die beiden Seiten im Laufe der Zeit entwickelt und wie haben Sie Deinen Lese- und Hörgeschmack geprägt?
Die größte Entwicklung hat die reziratte hinter sich. Als ich damit begann, habe ich ja noch kaum etwas anderes als Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen und Pumuckl gehört. Eben Hörspiele, die ich aus meiner Kindheit kannte. Damit musste ich mir meine Sporen erst verdienen, was allerdings erfreulich schnell ging. Dann kam 2010 die Umstellung ins Blogformat, was wohl die beste Idee für die Seite war. Das ist so viel komfortabler. Für die Leser und auch für mich.
Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich es mit dem News-Bereich nicht mehr so genau nehme. Ich überlege auch, ihn stillzulegen. Das schaffe ich zeitlich einfach nicht mehr. Aber bei den Rezis bin ich noch so bei der Sache wie am Anfang!
Leserattes Bücherwelt lief am Anfang noch nebenbei. Ab und zu mal eine Rezi und längst nicht zu jedem Buch. Das hat sich über die Jahre deutlich geändert. Es gibt regelmäßig alle drei Tage eine neue Besprechung, und ich schreibe auch über jedes gelesene Buch. Und ich nehme es mit der Leseratte ebenso genau wie mit der reziratte.
Geprägt haben mich beide Blogs am meisten in der Hinsicht, dass ich nichts lese oder höre, bei dem ich mir nicht zumindest zu 90 % sicher bin, dass es etwas für mich ist. Ich bin kein Allesleser und Alleshörer. Ich stecke viel Zeit in die Seiten und die Rezis, und die möchte ich nicht an Hörspiele, Hörbücher und Bücher verschwenden, die mir thematisch einfach nicht liegen.

Wieviel Zeit steckst Du hinein?
Schwer zu sagen und sehr unterschiedlich. Für die reziratte dürften das so zwischen 5 und 7 Stunden die Woche sein, wobei sich der größte Teil davon auf den Sonntag konzentriert. Da versuche ich, soviel wie möglich zu schaffen um in der Woche nicht viel tun zu müssen. Das ist reine Schreibzeit, die Hörzeit liegt sicher deutlich drüber.
Bei der leserattz sind es vielleicht 3 Stunden die Woche Schreibzeit. Da habe ich meist einen Monat Vorlauf und es sitzt kein Druck dahinter, dass ich etwas fertig kriegen muss. Da kann ich auch mal eine Woche nichts tun.

Was sollte in Deinen Augen ein Blogger können und müssen und was auf keinen Fall?
Er sollte kritikfähig sein und auch ein ordentlich dickes Fell haben, wenn es nötig ist. Man bekommt dann und wann schon mal Dinge zu hören, wenn man die persönlich nehmen würde, hätte man irgendwann ein Problem. Er sollte die Seite immer als Hobby sehen und nie als „Job“, und sich nie einreden lassen, er müsse objektiv sein. Keine Meinung ist je objektiv. Finde ich jedenfalls. Und ich erwarte auch bei Rezis Subjektivität, denn ich lese sie ja um zu erfahren, wie das Buch anderen gefallen hat. Was gar nicht geht, das ist dieses Abschreiben bei anderen Bloggern und die Rezis dann für die eigenen ausgeben.

Auf eine einsame Insel – Bücher oder Hörspiele (Stromanschluss vorausgesetzt) ?
Bücher! Ich denke, die halten länger vor. 100 Hörbücher / Hörspiele sind schnell gehört, wenn man den ganzen Tag Zeit hat und nichts anderes zu tun. 100 Bücher halten länger vor, schätze ich.

Du bist ja fast ein Alles-Leser – hast Du besondere Schätze? Gerne drei Lieblingsbücher für unsere Top Ten und drei Bücher, von denen sogar die Ratte Magenschmerzen bekäme ..
So richtige Schätze habe ich nicht, aber Bücher, die ich nur unter härtesten Bedingungen hergeben würde. zB. alles von Sebastian Fitzek, die Kluftinger-Krimis, die Eberhofer-Krimis, alles von Wulf Dorn, die „Skulduggery Pleasant“-Bücher.
Drei Lieblingsbücher aktuell:
„Lilienblut“ (Elisabeth Herrmann)
„Fünf“ (Ursula Poznanski)
„Der Nachtwandler“ (Sebastian Fitzek)

Bauchschmerzenbücher waren bisher
„Herr der Ringe“ und alles in der Richtung (Tolkien)
„Der Kinderdieb“ (Brom)
„Graveminder“ (Melissa Marr)

Bevorzugst Du große oder kleine Verlage – und was denkst Du, ist der aktuelle Trend?
Als erstes stolpert man natürlich meist über die Bücher großer Verlage. Ich freue mich aber immer, wenn ich mal tolle Bücher bei kleineren Verlagen entdecke. Die haben es ja oft schwer und daher eigentlich viel mehr verdient, dass man sie sich zulegt. Der Trend geht aber wohl Richtung der großen und bekannten Verlage.

Wie machst Du Werbung für Deinen Blog?
Es gibt einzelne Foren, in denen ich meine Rezis poste. Ansonsten stelle ich sie zB auch bei amazon ein und in Communitys wie buchgesichter.de oder lovelybooks. Und über Facebook und Twitter poste ich natürlich auch, wenn es etwas Neues gibt. Auf Messen ist außerdem immer eine Schachtel Visitenkarten dabei.


Hast Du einen regen Kontakt zu Verlagen, Autoren oder anderen Blogger? Gerne auch drei Internetseiten als Empfehlung –

Regen Kontakt würde ich das jetzt ehrlicherweise nicht nennen. Dann und wann schreibt man sich, sowohl mit Bloggern, Verlagen als auch mit Autoren. Halt immer, wenn es um etwas geht, was beide Seiten betrifft oder interessiert. Da ergibt sich das dann. Und bisher habe ich dabei fast durchweg nur sehr nette Leute kennengelernt.

Guten Kontakt habe ich bisher auf lovelybooks.de und buchgesichter.de gefunden. Dort sind auch viele Verlage und Autoren unterwegs, und Buchverrückte und Blogger sowieso.

Gibt es die Leseratte auch in echt? So mit Rattenschwanz und Knopfaugen?
Die gab es über etwa sechs Jahre hinweg gleich mehrfach, denn da habe ich Ratten als Haustiere gehalten. Inzwischen geht das leider nicht mehr. Dafür springt Maskottchen Rocke ein. Und er hat auch Rattenschwanz und Knopfaugen

Du warst ja richtig intensiv auf der Leipziger Buchmesse unterwegs – was waren Deine Highlights?
Ganz klar, dass ich gleich mehrere kleinere Verlage entdeckt habe. Mit so netten und offenen Leuten am Stand, dass sich der eine oder andere große Verlage da gerne eine Scheibe von abschneiden könnte. Die Lesung mit Derek Landy und Rainer Strecker war auch klasse. Und die Geocaching-Tour auf dem Messe-Gelände.

Wie ist der Kontakt mit Deinen Lesern?
Gut. Mit vielen davon maile ich auch schon mal und schaue gerne auf ihren Seiten vorbei. Oder man tauscht sich auf Facebook oder in Communities und Foren aus.


Was ist Dir bei einem Buch wichtig? Was geht gar nicht – und wie bewertest Du Hörspiele?

Dass es mich vom ersten Satz an packt bzw begeistert. Ich halte es ganz schlecht aus, wenn ich mich schon durch die ersten Seiten kämpfen muss. Da bin ich dann meist auch nicht neugierig genug um durchzuhalten, falls es später besser wird. Ich finde es auch wichtig, dass mich das Cover anspricht. Es geht halt doch nicht immer nur um die inneren Werte
Was gar nicht geht ist, wenn ich in einem Buch immer mal wieder auf Schreibfehler stoße. Oder wenn ein Buch, auf das ich sehnsüchtig warte, zum VÖ-Termin nirgends im Buchhandel aufzutreiben ist. Außerdem erschrecke ich in letzter Zeit immer wieder darüber, dass viele Bücher in Taschenbuchformat und in Taschenbuchdicke (oft sogar noch dünner) für mehr als € 10,00 im Regal stehen. Viele Bücher sind in letzter Zeit irre teuer geworden.
Wenn es um den Inhalt geht, dann gehen bei mir gar nicht: Historisches. Alles ab 1980 gerne, davor absolut nicht.

Bei Hörspielen teile ich die Bewertung auf in Inhalt, die Sprecher, Musik und Geräusche und Cover und Aufmachung an sich. Ich gehe immer danach, wie mir dieses Komplettpaket gefallen hat. Da kann es noch so toll produziert sein und eine solch tolle Story mitbringen, wenn irgendetwas daran ist, was mir nicht gefällt, dann rettet der objektiv betrachtet so tolle Rest nichts. Geht es um Kinderhörspiele habe ich immer auch ein Auge und Ohr darauf, wie es den Lütten gefallen wird.

Wie steigst Du durch das Angebotschaos im Internet und generell auf dem Buchmarkt?
Wenn ich in der Stadt bin, ist ein Besuch im Buchladen Pflicht. Da stöbere ich dann eben mal etwas herum. Dann schickt amazon ja oft Empfehlungen, und die Verlage stellen ihre Vorschauen inzwischen auch online. Da kann ich dann bequem von zuhause aus mal durchstöbern. Und auf FB finde ich oft auch Bücher, wenn andere Blogger sie posten. Ich übersehe dabei jedes Mal etwas, da bin ich sicher, aber in Summe kommt dabei ordentlich was zusammen, wenn ich mir mein Regal und meinem Wunschzettel ao anschaue…

Zu guter Letzt darfst Du die Werbetrommel rühren- was machen Deine Seiten so besonders?
Oh schwierig! Ich kann so schlecht für meine Seiten werben, weil ich immer Angst habe, es klingt eingebildet.
Ich finde es bei beiden Blogs gut, dass ich -wie schon gesagt- immer danach gehe, wie mir die Hörspiele, Hörbücher und Bücher gefallen haben. Das halte ich für ehrlicher, als wenn ich mich auf Biegen und Brechen um Objektivität bemühen würde. Ich denke, da können meine Leser viel mehr für sich von mitnehmen, weil ja nun mal jeder einen Geschmack hat. Dann finde ich die Regelmäßigkeit der Artikel gut. Bei der reziratte gibt es (außer am Sonntag und wenn ich Urlaub habe oder krank bin) verlässlich jeden Tag eine Rezi. Leserattes Bücherwelt veröffentlicht alle drei Tage eine neue Besprechung. Den Eindruck erwecken meine Seiten wohl nicht.
Bei der reziratte gibt es (seit diesem Jahr) einmal im Monat ein Gewinnspiel. Auch sowas finde ich wichtig. Ich habe den Eindruck, dass meine Leser / Besucher daran Spass haben und sich darüber freuen. Bei der Leseratte gibt es gelegentlich ebenfalls etwas zu gewinnen.
Und auch, wenn ich nicht alles lese oder höre, denke ich doch, dass beide Seiten sehr vielfältig sind.


Vielen Dank und weiterhin genug Futter für die Leseratte

Liebe Grüße Sandra



Tijo Kinderbuch – Autorenblog!
April 5, 2013, 11:49 am
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http://www.tijo-kinderbuch.de/

Liebe Tina, Du bist in meinem Blog eine besondere Bloggerin: Du hast die TIJO Kinderbuchseite, den Blog über Dich als Autorin und einen über Dein Buch Mama-Alarm. Du blogst also schon über Bücher, aber das sind in diesem besonderen Fall Deine Bücher und nicht nur das – erzähl mal, was man auf Deinen Seiten alles so finden kann!
Auf www.Tijo-Kinderbuch.de findet man Geschichten, Lieder, Rätsel, Ausmalbilder und kurze Videos für Kinder, – natürlich alles original Tijo-Kinderbuch! Auf dem Blog „Mama-Alarm“ gibt es, wie der Name schon sagt > jede Menge lustige „Mama-Alarm- Geschichten“ zum (oftmals stressigen) Alltag wegschmunzeln. Dann ist da noch mein Autorinnenblog, da gibt es (für alle die es wissen wollen) Neuigkeiten über meine Bücher und Projekte.

http://www.tijo-kinderbuch.de/


Was ist Dir das Wichtigste – wen willst Du mit Deinen Seiten erreichen? Und seit wann machst Du das schon?

Ich möchte mit Tijo-Kinderbuch Kinder rund um den Globus erreichen, was mir laut meiner Webstatistik auch mittlerweile prima gelingt. Den Eltern wird immer so viel Angst gemacht, wenn es um ihre Kinder und das Internet geht, dabei eröffnet es doch auch so viele wunderbare neue Möglichkeiten gemeinsam die Welt zu entdecken. Man kann mit ein paar Klicks in ferne Länder „reisen“ oder alle möglichen Dinge über etwas erfahren. Wobei hier natürlich „gemeinsam“ ein entscheidender Punkt ist. Oder auch – und nun kommen wir wieder zu mir > Geschichten finden, die es sonst wohl (schon aus logistischen Gründen) nicht in so viele tausende Kinderzimmer geschafft hätten.
Ich betreibe die Tijo-Kinderbuch Webseite seit August 2008 und mein morgendliches Ritual > nämlich zu schauen wie viele kleine/ große Besucher ich hatte, macht mich seitdem – und immer wieder aufs Neue sehr glücklich! Natürlich, geht es auf meinen Seiten auch darum meine Bücher, Liederhefte und Projekte zu präsentieren und neugierig darauf zu machen. Beim Blog „Mama-Alarm“ hoffe ich, dass dadurch Interesse am Buch geweckt wird und die/ der ein oder andere, oder besser noch >>ganz viele es dann kaufen.

Wie hast Du Dich entwickelt – wo willst Du hin?
Schreiben – schon immer ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, dennoch war es erst natürlich eher nebenbei und eine Art Hobby. Der Traum davon leben zu können, rückt langsam näher, doch es ist/ war noch ein steiniger Weg. (obwohl ich nun glücklicher Weise schon über einige Steine gehopst bin).


Was können Kinder besser/anders als Erwachsene?

Kinder können noch den Moment leben; sie genießen das Kitzeln der Sonne auf der Nase, staunen über die kleinen Wunder des Lebens, (wie zum Beispiel: ein Regenwurm der es schafft ohne Schaufel an der Nase die Erde zu durchbohren, oder eine Ameise, die in Wahrheit stärker als Supermann und Spiderman zusammen ist) die wir übersehen, weil wir ständig damit beschäftigt sind Geschehnisse zu analysieren, die längst vorbei sind oder die demnächst möglicher Weise passieren werden.


Was fasziniert Dich daran, für Kinder zu schreiben?

Ich bin ein großer Tier- und Naturfan und ich liebe es zu Lachen, das will ich mit meinen Geschichten/Liedern/Rätseln auch bei den Kindern erreichen und meist ist dies ein „Kinderspiel“ und macht mir wahnsinnig viel Spaß. Vor allen Dingen wenn ich mit einer Lesung „vor Ort“ bin und die Spannung oder den Spaß direkt in ihren Gesichtern sehen – und somit mit ihnen erleben kann. Das ist wirklich unbezahlbar!


Um was geht es in Deinem Buch? Wie waren die Reaktionen darauf und was planst Du als nächstes?

Damit auch die Großen etwas vom Besuch auf meiner Webseite „Tijo- Kinderbuch“ hatten, veröffentlichte ich dort eine Art Kolumne die hieß: „von, mit und für Mamas“. Dort ging es um Anekdoten aus meinem eigenem Mamadasein zum Schmunzeln, nachsinnieren und „ätsch das geht andern auch so denken“. Diese kam so gut an, dass viele Mütter mich ansprachen ob ich nicht mal ein Buch daraus machen möchte. Davon angespornt, machte ich mich auf die Suche nach einem Verlag und konnte schließlich die Verlegerin Monika Fuchs, aus gleichnamigem Verlag für diese Idee und das Manuskript begeistern. Die Reaktionen auf das Buch „Mama-Alarm“ waren bislang durchweg positiv. Im Moment schreibe ich unter anderem an einer Liebeskomödie für Frauen (oder/ und Männer, geht ja schließlich um beide). Ihr dürft gespannt sein!

Du kannst mehrere Sprachen sprechen – was denn für welche und wie kam es dazu? Was für Instrumente kannst Du alle spielen?
Stimmt, ich spreche deutsch (klar), spanisch, englisch und arabisch. Von ein paar weiteren leider nur Bruchstücke. Ich bin sehr interessiert und offen für andere Kulturen. Sprachen öffnen einfach viele Türen, die man sonst nur durch eine Art Schlüsselloch erleben kann. Leider fehlt mir die Zeit um mehr und intensiver Sprachen zu lernen… also träume ich von einem universal Sprachchip, der mich alle Sprachen verstehen und sprechen lässt. 🙂
Ich spiele Gitarre, leider noch nicht perfekt, dennoch sie ist auf meinen Lesungen für Kinder nicht mehr wegzudenken. Und obwohl von den meisten meiner Lieder nicht nur der Text, sondern auch die Melodie von mir ist, wird das Klavier hier allenfalls für ein paar Weihnachtslieder genutzt.


Was für verschiedene Projekte machst Du alle und was sind Deine Lieblinge?

Ich mache eigentlich immer (zu) viele Projekte auf einmal, doch bislang sprudelt meine kreative Quelle eher noch über, als dass sie zu versiegen droht. Ich schreibe eigentlich ständig neue Kurzgeschichten, Rätsel und Kinderlieder – auch im Auftrag. Dann > wie schon erwähnt, schreibe ich weiter an dem Frauenroman. Ein zweites Abenteuer der kleinen Hexe Applejucy fliegt auch schon durch meinen Kopf… und noch einiges was ich hier noch nicht verraten möchte.
Lasst Euch überraschen!
Hmmm… Lieblingsprojekt? – Eigentlich macht alles gleich viel Spaß!


Verfolgst Du selbst auch andere Blogger – welche denn (bitte max 3)
.
Dadurch dass ich selber so viel schreibe (und der Zeit dafür ständig hinterher laufe), lese ich leider viel zu wenig auf anderen Blogs. Wenn jedoch ein Link im Zeitfenster auftaucht, während ich in meinem „Facebook“ lese, folge ich ihm gerne mal. So bin ich auch schon des Öfteren auf Deinem Blog „vorbeigekommen“ und habe dort vergnüglich geschmökert.

Was machen gute Kinderbücher in Deinen Augen aus?
Sie sollten spannend, fantasievoll und lustig sein und den Kindern Lust auf mehr lesen machen, denn wer in jungen Jahren Bücher liebt, wird sie auch später als eine Oase der Ruhe und Entspannung zu schätzen wissen. Ich werde in diesem Zusammenhang nicht das Wort: „lehrreich“ benutzen, darum geht es natürlich auch, aber es muss ja nicht immer und ständig im Vordergrund stehen, Kinder sollten auch mal Lesestoff ohne „Zeigefingerwink“ lesen dürfen.

Welche Themen lieben Kinder?
Eigentlich kann man das gar nicht so verallgemeinern. Kinder sind eigene kleine Persönlichkeiten und damit natürlich auch sehr verschieden. Auch die Vorlieben der Eltern, Geschwister, Freunde spielen eine große Rolle. Mein Sohn liebt zum Beispiel Tierbücher in allen Versionen (wo das wohl herkommt? 😉 ) … Nein, im Ernst: meine Erfahrungen mit den Kindern auf meinen Lesungen sind > dass man sie für fast alles begeistern kann, denn es gibt so viel Spannendes auf der Welt, was nur darauf wartet gemeinsam entdeckt zu werden.

Warum ist Musik und Tanz so wichtig für Kinder?
Man muss kein Professor für Pädagogik sein, um zu wissen dass Kinder Spaß am Singen und an der Bewegung haben, (das wussten eigentlich schon die Großeltern, die unsere Eltern einst beim „Hoppareiter“ als vor Vergnügen quietschende Kleinkinder auf dem Schoß hatten..) dennoch ist heutzutage alles längst wissenschaftlich bewiesen und untermauert. Das Sprechen von den Allerkleinsten wird auf natürliche Weise gefördert und auch die Großen haben jede Menge Spaß dabei.


Hast Du ein Lieblingsgedicht/Reim..?

Ja, einer von Applejucys Hexensprüchen der Woche (auch wieder ein bisschen… na gut, ganz schön viel) 😉

Manchmal wenn sich die Sonne versteckt
und man sie nirgendswo entdeckt.
Dann fliege ich über Riesenbäume und Berge,
besuche Dornröschen und auch die sieben Zwerge.
Sammle Sterntaler vom Mond und tanze im Meer…
*Geschichten* und *Träumen* mag ich sooooo sehr! ♥ ♥

Du liest auch gerne vor Kindern – was liest Du und was ist dabei wichtig?
Es gibt immer ein bestimmtes Thema, was sich in Geschichten, Liedern, Rätseln, manchmal auch kleinen Puppenspielen durch mein Programm zieht. Entweder wird etwas Bestimmtes gewünscht oder ich entscheide mich (meist in Absprache mit den Veranstaltern) dafür was nach Jahreszeit gerade so ansteht. (Weihnachten, Ostern, Herbst, Winter, Tiere…) Für die größeren Kinder lese ich gerne aus meinem Buch: „Applejucys Abenteuer“ vor.
Wichtig ist es die Lesung dem jeweiligen Alter anzupassen. So variiert mein Programm inhaltlich und zeitlich. Es ist immer wieder aufs Neue spannend und eine große Herausforderung; ob ich es erneut schaffe die Kinder mit meinen Worten und Gesten zu fesseln, und wenn ja > wie lange? Kinder sind verschieden und manchmal eben auch etwas zappelig (was in 99,5 % übrigens ganz normal und gesund ist). Ich habe deswegen, besonders bei den Kleinen zwar stets einen „groben Leitfaden“ im Kopf, aber spontane Änderungen im Programm und Spielraum für Fragen, Einwände und Überlegungen der Kinder sollten immer möglich sein.


Wenn Du nicht kreativ beschäftigt bist, was machst Du sonst so in Deiner freien Zeit?

Ich verbringe kostbare Zeit mit meinen Sohn, meiner Familie, unseren vielen Tieren (Wildtierpflegegäste eingeschlossen) und Freunden. Ich liebe Waldspaziergänge mit dem Hund, Skilaufen, schwimmen und träumen.

tijo


Was denkst Du – ist Deutschland kinderfreundlich?

Wir Deutschen neigen ja oft dazu alles negativ zu reden, dabei gibt es hier so viele attraktive Angebote (ob nun Spielmöglichkeiten, Kultur, Wissen…) wie in kaum einem anderem Land, die meiner Meinung nach leider noch viel zu selten genutzt werden. Ansonsten wird mittlerweile in punkto mehr Kinderbetreuung schon einiges getan und das ist auch gut so.

Was könnte sich in Deutschland noch alles verändern, dass es kinderfreundlicher werden könnte?
Gegenseitiges Verständnis von Eltern und Nicht-Eltern würde ich mir mehr wünschen. Ansonsten ist nach oben natürlich immer alles offen…


Vielen Dank und weiterhin alles Gute

…dankeschön, wünsche ich Dir und allen Lesern natürlich auch!



Zwischen Bücherwelten und Bücherstapeln …
März 19, 2013, 9:55 pm
Filed under: Buchblogs vorgestellt | Schlagwörter: , ,

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Hallo Romina, erstmal Gratulation – Dein Block „Zwischenwelt der Bücher“ wird im März 2013 ein Jahr alt! Was ist Dir in diesem Jahr so alles Lustiges und Spannendes passiert? Wie hast Du Dich verändert – also Dein Blog *g*?
Vielen Lieben Dank, ich freue mich sehr das ich deine Fragen beantworten darf. Das Jahr ist wirklich sehr schnell vergangen, in diesen Monaten ist mein Blog gewachsen, hat sein Gesicht das ein oder andere Mal gewechselt und auch eine Pause aus Zeitmangel wurde im Sommer 2012 eingeschoben. Aber die Aufnahme der Leser und anderer Blogger war und ist herzlich und warm.

Was ist denn die Zwischenwelt der Bücher genau? Das Land der Büchermilben und Leseratten *grins*?
-*lach* Sehr schön ausgedrückt, man könnte es in der Tat so interpretieren. Die Zwischenwelt der Bücher bezeichne ich als die Ebene oder auch die Zeit in der man völlig in ein Buch vertieft ist, in der man auch wohl eine Sirene oder den Weltuntergang nicht hören und spüren würde. 🙂

Viele Deiner Follower bewundern Dein Design! Ist das selbst gemacht? Hast Du Tips für Anfänger?
Das aktuelle in Orange ist selbst gemacht und mit diesem bin ich zum ersten Mal richtig zufrieden. Ich arbeite mit Photoshop, leider lange nicht so gut wie ich es gerne würde. Aber es gibt viele nützliche Videos und Anleitungen im Internet.

Hast Du Schwerpunkte beim Blog? Lieblingsgenre, -verlage und bitte drei Lieblingsbücher und drei Bücher, die man besser gar nicht erst aufschlägt!
Da mein Blog sich mit meinen gelesenen Büchern beschäftigt und ich mich da zwar eher in die Fantasy/History/Romance Richtung bewege, ist es durchaus schon vorgekommen das ich einen Thriller oder auch SciFi Roman zur Hand genommen habe und dieser sich als sehr spannend und gut entpuppt hat.

Die Frage nach Lieblingsbüchern ist immer schwer, wobei ich doch da getrost mit Trudi Canavan und ihrer Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ (Die Rebellin,Die Novizin,Die Meisterin) antworten kann, und auch die nachfolgende Trilogie über Sonea ist einfach ein absolutes MUSS.

Wohingegen die Frage nach Büchern, wo man lieber nicht zugreift, doch die schwerere ist. Diese kann ich nicht beantworten, die Geschmäcker sind einfach zu verschieden. Die Erfahrung die ich bisher gemacht habe ist die, dass mein Gespür für Bücher mich selten trügt und sich jedem Buch etwas Positives aufzeigen lässt.

Welche Challenges machst Du mit?
Da meine Zeit begrenzt ist, nehme ich in diesem Jahr an einer Challenge teil und belasse es auch bei dieser. Diese dreht sich rund um gelesene blanvalet Bücher im laufenden Jahr (mind. 20). Es ist spannend auch bei anderen Teilnehmern zu stöbern, wie weit sie sind und was sie alles schon gelesen haben, denn es sind auch einige Bücher dabei die schon länger auf dem Markt sind.

Wie wirbst Du für Deinen Blog?
*lach* gute Frage, ich bin auf anderen Blogs unterwegs, lese Rezensionen und gebe meine Kommentare und Meinungen dazu ab. Ab und an werde ich auch zu meiner Freude gefragt ob ich Fragen beantworte *zwinker*

Gibt es Dinge bei Deinem Blog, die Du heute anders machen würdest?
Das ist sicherlich wieder so eine Frage die nicht leicht zu beantworten ist. Natürlich gibt es noch viele Dinge die ich gerne ausweiten würde, mehr Werbung ^^ engeren Kontakt zu anderen Bloggern etc. Aber alles benötigt Zeit.

Welche Blogs oder Seiten im Netz kannst Du empfehlen? (Bitte max fünf).
Da fallen wir Unmengen ein, doch zwei möchte ich gerne hier erwähnen, die beiden haben mich immer sehr unterstützt.

Mel von booksforalleternity.blogspot.de und Nici von buchliebhaber.blogspot.de


Was machst Du neben dem Lesen sonst noch so – oder frisst das die ganze Zeit?

Neben dem Arbeiten und Schlafen, was aus dem ersten resultiert, halte ich noch sehr gerne Hamster ^^, denke viel über die Beendigung meines eigenen Buches nach. Freunde und Familie sind natürlich auch auf dem „Speiseplan“.

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Kennst Du selbst auch Autoren und Verleger? Wie wichtig ist Dir der persönliche Kontakt?
Körperlich persönlich bin ich leider noch keinem Autor begegnet, sollte dies einmal der Fall sein, hoffe ich, dass es jemand ist, der die deutsche Sprache beherrscht! Denn andernfalls würde ich mich bestimmt etwas peinlich machen 🙂 Soweit möglich auf schriftlichem Wege ist es immer schön und toll wenn man genannten Personen näher kommen kann, wobei ich eine gewisse Distanz jedoch verstehen kann.

So – an dieser Stelle darfst Du mal kräftig die Werbetrommel für Deinen Blog rühren!
Ich hoffe, dass ihr es geschafft habt, euch nicht zu Tode zu langweilen bei meinen Antworten und dass ihr weiterhin fleißig meinen Blog besucht oder dies bald tun werdet. Über Post freue ich mich auch immer 🙂

Vielen Dank für das Interview und alles Gute im zweiten Bloggerjahr!



Eine ganz besondere Nische!
Februar 13, 2013, 10:45 pm
Filed under: Buchblogs vorgestellt | Schlagwörter: , ,
Büchernische

Büchernische

Liebe Sandra, unter Deinem Blog „Büchernische“ kann man eine Menge Informationen rund um die Literatur bei Dir entdecken. Seit wann blogst Du denn schon und wieviele Rezensionen hast Du eingestellt?
Meine Büchernische wird Im Dezember fünf Monate alt und ist damit noch ein recht junges Webküken. Ich hab sehr, sehr viel Freude am Bloggen und mittlerweile findet man bei mir immerhin schon 36 Rezensionen, darunter auch eine meiner 10jährigen Tochter, die ebenfalls sehr gerne liest.

Wie kam es zu dem Namen und was gab den Anstoß für Deinen Blog?
Ich bin etwas mehr als einem Jahr auf Pinterest, einer virtuellen Onlinepinnwand, eine wahre Fundgrube für mich! Ich habe dort auch ein Board, in welchem ich Fotos von gemütlichen Leseecken sammele, weil ich davon träume, auch so eine mucklige Nische in meiner eigenen Bibliothek zu haben. Beim Betrachten der schönen Fotos mit Ohrensesseln und Kaminfeuer kam ich auf die Idee, meinem Blog den Namen Büchernische zu geben.
Die Idee, überhaupt im Netz über meine Leidenschaft zu Büchern zu schreiben, zündete erst, als ich mich bei lovelybooks.de anmeldete und mitbekam, wie viele der Mitglieder auf ihren eigenen Webseiten über ihre Leidenschaft zum Buch schrieben. Ich bin kein Neuling unter den Schreiberlingen, bloggte bereits einige Monate über mein Kreativhobby Scrapbooking, aber der Funke sprang nicht so recht über, auch wenn mir das Scrappen an sich großen Spaß machte. Ich verlor die Lust an diesem Blogprojekt und letztendlich sogar ein wenig am Hobby selbst. Das lag wohl auch daran, dass ich recht schnell aufgab, weil die Resonanz ausblieb. Als ich die Büchernische ins Leben rief, wusste ich vom ersten Moment an: DAS ist mein Ding!
Da ich neben der Büchernische auch noch in Literaturforen & Communities aktiv geworden bin – seit April diesen Jahres – wächst der Stapel der Bücher, die ich gerne lesen möchte, wöchentlich an. Ich muss ehrlich sagen, ich freue mich immer wie verrückt, wenn wieder ein Buchschatz hier eintrifft und gestreichelt werden darf. Mir ist es wichtig, meine Leidenschaft zum Buch weitergeben zu können, auch an junge Menschen und das mache ich jede Woche mit viel Liebe zum Detail. Ich hoffe, das kann ich auch so rüberbringen ♥

Wie interpretierst Du Deinen Leitspruch: „Ein Haus ohne Buch ist wie ein Leben ohne Liebe“?
Ich bin ein sehr wissbegieriger Mensch, ich liebe das Lesen und könnte mir mein Leben ohne Bücher gar nicht vorstellen. Genauso wenig wie ich jemals wieder ohne meinen Mann & meine Kinder durchs Leben gehen möchte, würde ich auf meine Buchschätze verzichten wollen. Eher würde ich den Fernseher aus der Wohnung verbannen als auf den Genuss, ein Buch in der Hand halten zu dürfen, verzichten zu müssen.

Was war das erste Buch, woran Du Dich erinnern kannst?
Mein erstes Buch? Ich kann mich nun nicht genau erinnern, ob das Pippi Langstrumpf, Erich Kästners „Pünktchen & Anton“ oder „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren gewesen ist, aber ich liebte diese drei Bücher gleichermaßen. Ich war eher ein stilles Kind, zeichnete und las viel oder war draußen in der Natur. In meinem Kinderzimmer stapelten sich damals schon viele Bücher in den Regalen, darunter Klassiker von Astrid Lindgren, Erich Kästner und Dickens.

Hast Du Lieblingsgenre, – autoren, -verlage?
Ich lese eigentlich querbeet und lege keinen Schwerpunkt auf einen bestimmten Verlag. Im Lesejahr 2012 findet man bei mir aber am häufigsten Literatur aus dem Bereich Thriller, Fantasy, Gegenwartsliteratur & Kinder- & Jugendbuch im Regal. Ich lese aber auch sehr gerne Sachbücher, z.B. von National Geographic. Ich liebe die Fotografien in diesen Büchern, fotografiere ja selbst leidenschaftlich gerne. Neuentdeckt in diesem Jahr habe ich Dystopien, vor allem das neue Buch von Ursula Poznanski habe ich regelrecht verschlungen. Lieblingsautoren habe ich sehr viele, daher beschränke ich mich mal auf 2012: Thrillerautor Sebastian Fitzek, die Kinder- & Jugendbuchautoren Astrid Lindgren, Otfried Preußler, John Green, Jay Asher, Thomas Krüger & Debütautor Alexander Rothe, die beiden Debütautorinnen E.L. Greiff & Diana Menschig sowie J. R. R. Tolkien & Kai Meyer aus dem Fantasybereich und zu guter Letzt J. K. Rowling mit ihrer Harry Potter Reihe.

Bist Du schonmal einem Autoren persönlich begegnet? Wie sieht Dein Kontakt zu den Schreiberlingen und Verlagen aus? Wie wichtig ist Dir das?
Leider bin ich bisher noch keinem Autor persönlich begegnet, ich habe mich mit vielen schon schriftlich unterhalten dürfen, auch in längeren und intensiven Gesprächen aber leider noch nie von Angesicht zu Angesicht. Das möchte ich spätestens 2013 auf der Leipziger Buchmesse ändern.
Ich bin ehrlich: Der Kontakt vor allem zu den Autoren und auch den Verlagen ist eines der besten & tiefgreifensten Erlebnisse für einen Bücherwurm wie mich. Was gibt es Schöneres, als den Autor seines Lieblingsbuches mit Fragen zu löchern, vielleicht zu erfahren, unter welchen Umständen er schrieb, welcher Musik er oder sie lauschte, während das Buch entstand, welche Inspirationen einflossen, usw. Ich könnte das mit dem Gefühl eines Teenagers vergleichen, der die Musik eines bestimmten Musikers toll findet und dann die Möglichkeit hat, sich mit ihm auszutauschen oder gar ihn zu persönlich treffen zu können. Das Gefühl beim Bloggen, Teil dieses Ganzen zu sein, inmitten des Literaturlebens und auch noch ein wenig die Arbeit der Autoren mit Resonanz unterstützen zu können, ist einfach schön und gibt mir ein gutes Gefühl.
Da mein Mann gerade selbst an einem Manuskript im Highfantasy-Genre schreibt, erlebe ich hautnah mit, wie schwierig und oftmals langwierig der Weg zum Autor und zum fertigen Buch ist. Man lernt ganz neue Dimensionen der Geduld kennen 😉

Bitte drei Lieblingsbücher für meine Top Ten Liste und drei, die man am besten gleich in den Orcus schmeißt.. und warum sind Deine Bücherschätze zu Lieblinge geworden?
So richtig böse Nieten hatte ich eigentlich noch nicht in der Hand, meine schlechteste Bewertung bisher belief sich auf drei Sterne, und die bekam sowohl das gehypte „Legend“ von Marie Lu als auch ein Roman aus der Feder Sofie Cramers, der mich nicht wirklich überzeugen konnte. Schlecht waren diese Bücher aber beide nicht, nur eben nicht so richtig mein Ding. Was mich absolut nicht reizt, ist die Shades of Grey-Reihe, das ist überhaupt nicht mein Genre und ich amüsiere mich da eher über die Rezensionen.
Meine drei Top Bücher 2012 sind John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, Ursula Poznanskis „Die Verratenen“ und „Die Wunschmaschine“ von Alexander Rothe. Als Hörbuch muss ich unbedingt noch „Er ist wieder da“ von Timur Vermes hinzufügen, das ist intelligente Satire vom Feinsten!

Hast Du selbst auch Blogs, auf denen Du gerne surfst oder andere spannende Internetseiten?
Neben meinen Literatur-Communitys und -foren wie lovelybooks.de, goodreads.com, kibulo.de, fictionfantasy.de und leserwelt.de hab ich eine mittlerweile recht lange Liste an Blogs, die ich regelmäßig besuche und deren Design & Inhalt mich absolut begeistert, darunter sind Katharinas Buchblog textverliebt.de, Jessicas Blog primeballerina.wordpress.com, – einer der wenigen männlichen Blogger, die ich bisher entdeckt habe – Philips Buchblog philipswelt.blogspot.de, Katys Bookloverblog booklover-blog.com, die Schweizer Bloggerin Favola mit ihrer Seite favolas-lesestoff.ch, Tanjas & Olivers Projekt zudensternen.wordpress.com sowie Antjes lesewiese.net und Sandys Seite tintenmeer.wordpress.com. Ich könnte noch viiiel mehr Blogs aufzählen, die ich wirklich toll finde, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Eine Linkliste ist aber auch auf meinem Blog zu finden. Andere Seiten, die ich regelmäßig besuche, sind Pinterest, die Stöberfundgrube Dawanda, diverse Fotografen-Webseiten wie paintthemoon.net und Flickr – dort bin ich auch mit eigenen Fotos zu finden, und der eine oder andere Deko- & Backblog, wie Fräulein Kleins zauberhafter Blog. Ich backe nämlich auch sehr gerne 🙂

Hast Du schon mal über das Bloggen per Video nachgedacht?
Daran gedacht habe ich schon einmal, aber bisher ist das Schreiben einfach mehr mein Ding. Wie auch beim Fotografieren bin ich lieber hinter der Kamera als davor. Vielleicht ändert sich das aber auch irgendwann, wer weiß.

Was machst Du noch neben dem Bloggen?
Ich arbeite als Freelancer im Bereich digitale Fotografie & Grafikdesign und gehe, sofern mich die Muse mal wieder küsst, in meiner Freizeit neben dem Lesen meinen kreativen Hobbys nach, unter anderem Scrapbooking, Zeichnen & Malen mit Acryl, Aquarell und Pastellkreide. Außerdem liebe ich es, zu fotografieren, ich hänge sehr oft mit dem Auge hinter meiner Spiegelreflexkamera und halte den Moment fest, egal ob das nun Familienfotos, Feiern oder einfach nur die Natur ist. Aktuell arbeite ich an meinem Portfolio für Ebook-Coverdesign.


Du bist ja Mama – inwieweit hat das Deinen Lesegeschmack verändert? Oder hat das die Helden Deiner Kindheit wieder neu belebt?

Ich lese Kinder- & Jugendbücher unabhängig davon, dass ich Mama bin, unheimlich gerne. Früher tauchte ich in heile fantasievolle Welten von Astrid Lindgren ab und gruselte mich unter der Bettdecke mit Otfried Preußlers „Krabat“ und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Im Moment lege ich mein Augenmerk zudem auch auf Bücher für kleinere Kinder, speziell für das Kindergartenalter, da mein kleiner Sohn nun so langsam in das Alter kommt, wo man abends zusammen am Bett sitzt und noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest.
Da ich meine Tochter mit meiner Leidenschaft für Literatur angesteckt habe, stecke ich meine Nase auch oft in Bücher hinein, die sie auch lesen würde oder bereits gelesen hat. Sie schreibt auch bereits die eine oder andere Rezension, welche sie anschließend auf meinem Blog und auch bei lovelybooks.de postet. Diese Community ist neben goodreads.com das einzige Internetportal, in welchem ich ihr die Mitgliedschaft erlaubt habe, da sie mit ihren 10 Jahren doch noch sehr jung ist und es mir sehr wichtig ist, ihr Grenzen und Gefahren des Internets klarzumachen. Es ist einfach schön zu sehen, mit wie viel Elan und Begeisterung sie dort mitmischt. Im Moment macht sie eine längere Pause, da sie aktuell viel für die Schule zu tun hat.

kindernische

Du hast eine neue Sparte eingerichtet, die Kindernische. Erzähl uns ein wenig darüber!
Die Idee zur Kindernische kam, als ich mal wieder ein richtig niedliches Kinderbuch in der Hand hatte und es gemeinsam mit meinem kleinen Nesthäkchen durchblätterte. Zu seinem ersten Geburtstag hatte ich ihm ein Buch geschenkt und dazu ein Monsterlesezeichen selbst gezeichnet. Als ich das Lesezeichen wieder in die Hand nahm, dachte ich so „Hey, das wäre doch das perfekte Motiv für eine Kinder-Seite“, eine Sparte nur für die Kinderliteratur bis 12 Jahre. Und so habe ich mich dann abends hingesetzt, Photoshop geöffnet und drauflos gezeichnet. Die Kindernische hat ein eigenes farbenfrohes Banner, das über jeder Rezension zu sehen ist und auch ein eigenes Bewertungsschema: die Lesemonsterpunkte. Bisher gibt es nur zwei Monsterchen, das 5-Punkte-Monster und das 4-Punkte-Monster, die anderen drei sind gerade in Arbeit. Gerade diese Sparte macht mir besonders viel Spaß, da auch meine Tochter dort Rezensionen veröffentlicht.
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Was ist das Wichtigste an einem Buch?

Ein Buch muss mich entführen, es muss mich fesseln, Emotionen in mir hervorrufen und die Welt um mich herum vergessen lassen. Ich möchte abtauchen in fantasievolle Welten, zusammen mit den Protagonisten Abenteuer erleben, mitfühlen und lachen, nachdenken und genießen. Bücher müssen eine Seele haben, Entspannung bieten und mich verzaubern können. Die meisten, die ich bisher in der Hand hatte, schafften dies ohne Probleme.


Welcher Figur würdest Du gerne mal wo begegnen?

Eindeutig Frodo und Bilbo Beutlin! Wie sehr ich die Welt Tolkiens liebe, merke ich nun wieder, seit ich in den letzten Tagen „Der Hobbit“ lese. Seine Mythologie, seine tiefgreifende, allumfassende intelligente Art zu schreiben und sein schier unerschöpflicher Ideenreichtum beeindrucken mich zutiefst. Ich würde sehr gerne mal mit den Hobbits durch das Auenland streifen, Tee trinken, ein paar Karotten stibitzen und Gandalfs Feuerwerk bewundern.

Was sind Deine „Coverjuwelen„?
Die Coverjuwelen sind Bücher, die mich aufgrund eines wunderschönen Covers beeindruckt haben. Dabei beurteile ich nicht nur das reine Coverfoto, sondern auch die Aufmachung, Haptik, weitere Details wie Schriftart und Qualität des Umschlagmaterials. Ich habe nun schon länger kein Coverjuwel mehr vorgestellt, was aber nicht daran liegt, dass keine schönen Bücher in meinen Regalen stehen, sondern dass mich ein Cover wirklich beeindrucken muss. Demnächst werde ich aber wieder eines vorstellen 🙂

Du stellst auch Lieblingszitate ins Netz – hast Du ein speziell Gutes?
Mein Lieblingszitat stammt aus John Greens »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« und lautet „Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie da gewesen du bist.“ Das spiegelt sehr intensiv wieder, was ich für meinen Mann empfinde.

Wie wird wohl Dein Blog in einem Jahr aussehen?
Mit Sicherheit wird er sich ein wenig äußerlich verändert haben, denn ich bin da ein klein wenig perfektionistisch und bastele hier und da am Design. Das derzeitige Winteroutfit in kühlen Farben gefällt mir sehr gut, mal sehen wie sich das in den kommenden Jahren noch verändern wird. Ich bemühe mich immer, meinen Artikeln Individualität und Farbe einzuhauchen und arbeite dafür viel mit Photoshop, welches ich auch beruflich nutze. Es werden mit 100%iger Sicherheit viele, viele Rezensionen hinzukommen, neue Ideen wuseln in meinem Kopf herum, darunter eine Sparte „Lieblingsautoren“, über deren Umsetzung ich noch grübele, da man ja mit Autorenfotos aufgrund des Copyrights und der Lizenzrechte aufpassen muss – ein vieldiskutiertes Thema unter Bloggern. Ich hoffe auf viele, viele weitere Besucher, tolle Bücher in meinem Regal und farbenfrohe Eindrücke.


An dieser Stelle darfst Du mal kräftig die Werbetrommel rühren: was macht Deinen Blog besonders? 

Die Büchernische ist mein ganz besonderer Liebling, darin steckt viel Liebe zum Detail und ich hoffe, ich kann das auch an meine Leser transportieren. Als der Blog entstand, hätte ich niemals damit gerechnet, innerhalb von noch nicht einmal einem Jahr Bloggens so viele Besucher dort begrüßen zu dürfen. Ich danke jedem einzelnen für Kommentare und die Gelegenheit, euch mit der Büchernische meine Freude an Literatur vermitteln zu können. In mir stecken noch viele Ideen für Projekte, die Kategorie „Auf den Punkt gebracht. Heute: …“, in der ich aktuelle Themen, die mich begeistern oder auch aufregen bespreche, ist nur der Anfang.
Aktuell suche ich gerade Kinderbuch-Rezensenten für unsere Kindernische, dazu wird es dann noch einen extra Artikel geben. Ich würde mich freuen, wenn auch Kids mitmachen würden. Traut euch 🙂

Liebe Sandra – vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei Deinem Spagat zwischen Job, Familie und Deinem Hobby!



Meine erste zauberhafte Buchbloggerin 2013: Lesefee
Januar 29, 2013, 10:49 pm
Filed under: Buchblogs vorgestellt | Schlagwörter: , ,

So – endlich gehts weiter mit der Buchbloggervorstellung! Viel Spaß beim Reinschnuppern – es gilt wieder Perlen zu heben 🙂

Heute darf ich Euch Lesefee vorstellen. Laßt Euch verzaubern …

lesefee


Könntest du dir ein Leben ohne Bücher vorstellen?

Ganz klar: NEIN! Bücher sind ein wichtiger Teil in meinem Leben, die ich hoffentlich niemals missen werde. Bücher sind in allen Lebenslagen gut, ob man mal eine Lektüre braucht um abzuschalten, Herzklopfen zu bekommen, oder Gänsehaut, das alles kann man finden, wenn man sich in das richtige Buch verliert und das ist einfach toll.

Seit wann begleiten dich schon Bücher in deinem Leben?
Schon von klein auf, nachdem ich lesen konnte, habe ich die Flohmärkte unsicher gemacht und habe mein Taschengeld für die dort entdeckten Schätzchen ausgegeben. Na und als ich dann einen Bibliotheksausweis hatte (damals gabs noch diese Karten, auf denen eingetragen wurde, wann das Buch von wem ausgeliehen worden ist), war ich verloren in der Welt der Bücher.

Wie viele Rezis findet man bei mir?
Ui ich habe gerade mal nachgezählt: es müssten so 350 – 400 sein. Natürlich haben die sich im Laufe meiner Bloggeschichte auch qualitativ verändert und verlängert

Hast Du einen Liebelingsverlag?
Da ich mich eigentlich nur danach richte, was an Lesestoff mir gefällt, habe ich da keinen bestimmten, denn das Buch kann, wenn es mir gefällt, aus einem total bekannten Verlag kommen, oder auch von einem, den ich selbst noch gar nicht kannte.
Verlage die nur Sachbücher rausbringen sind mir nicht ganz so geläufig, da ich nicht so viele davon lese. Aber oft ist es so, dass ich mehr auf den Verlagsseiten rumsurfe, die Jugendbücher veröffentlichen, was aber daran liegt, dass sie oft schöne Cover haben und ich da genauer hinschaue.

Rezensionsexemplare?
Am Anfang meiner Blogkarriere kam ich nicht auf die Idee, mal bei einem Verlag nachzufragen, ob ich wohl ein Buch zu Rezensionszwecken erhalten könnte, aber irgendwann habe ich durch Zufall mit einer Bloggerkollegin geschrieben und sie hat mir das berichtet.
So habe ich einfach mal ein paar Verlage angeschrieben und viele davon haben sich bereit erklärt. Rezensionsexemplare machen bei mir aber auch nicht so viel der Masse aus, denn ich kaufe und tausche viel und es dauert auch immer ein Weilchen zwischen zwei Büchern, bis ich wieder mal eines anfrage…

Ausbildung als FaMI.
Meine Ausbildung habe ich seeeeehr genossen und meine Leidenschaft zu Büchern hat es nur noch mehr gesteigert. Leider arbeite ich heute nicht mehr in dem Beruf, da es hier nicht die Chancen gab, wie ich sie mir gewünscht hätte. Daher beeinflusst es meine Leseauswahl nicht mehr so. Aber zur damaligen Zeit habe ich fast alles, was ich einarbeiten musste, selbst mal gelesen und habe dann auch Bücher aus anderen Genre entdeckt, die ich wohl als Aussenstehende nicht unbedingt ausgesucht hätte.
Dadurch habe ich nun ja auch nicht mehr sooo den Blick darauf, wer denn was liest. Wenn ich aber selbst in der Bib bin, rate ich schon mal gerne, wo derjenige wohl hingeht und auch wenn ich oft richtig liege, kann ich klar sagen, dass man niemandem an der Nasenspitze ansehen kann, was im Kopf vorgeht. Oftmals ist man überrascht was ein „hart“ aussehender Kerl plötzlich in der Hand hält.

Buchlieblinge:
Überwiegend habe ich immer Thriller gelesen und mag es sehr, wenn Bücher einen überraschen können. Seitdem ich blogge, habe ich aber auch viele neue Lieblingsgenre entdeckt. Daher gefallen mir auch mystische Familiengeschichten, Liebesstorys und Dystopien sehr.
Historisches konnte mich bisher aber noch nicht wirklich von sich begeistern und auch bei Fantasy werde ich immer nervös, wenn das Thema Vampire und Werwölfe zum zwanzigsten Mal durchgekaut wird.

Bewertungen:
Was ich lese und höre bewerte ich nach meinem eigenen Befinden. Bevor ich ein Buch kaufe, überlege ich erst immer genau, ob es mir wirklich gefallen würde und dann entscheide ich mich. Daher habe ich auch sehr oft gute Bewertungen bei meinen Rezensionen. Wichtig ist für mich, dass mir das Buch Spaß macht und ich mich nicht durchquälen muss. Mittlerweile brech ich das Buch dann auch ab und mache einen Post dazu, aber ohne Bewertung.
Zum Bewerten muss man natürlich auch die einzelnen Figuren in den Büchern kennen lernen, wenn die nur oberflächig angeschnitten werden ist es immer schwer, hinein zu finden und ich kann keine gute Verbindung aufbauen.
Ich bin aber froh, dass ich keine Bewertungen von anderen lese, bevor ich ein Buch gelesen habe, das in meinem Regal steht, denn ich möchte mir meine eigene Meinung bilden.
Und wenn ich dann mal ein Buch gut finde, was andere schlecht fanden oder andersherum, finde ich das total in Ordnung, denn jeder hat ein anderes Empfinden gegenüber jeder Geschichte.

Andere Buchblogs?
Ja klar schaue ich immer wieder bei anderen Blogs vorbei. Meist sehe ich dann auf FB, dass es was Neues gibt und klicke mal drauf. Aber es sind wirklich viele, denn ich schaue dann wirklich überall.
Ein Blog, das ich gerne empfehle ist aber kein Buchblog wie wir ihn so kennen. Hier: http://undergroundnewyorkpubliclibrary.com/
kann man einen Blick auf Leser werfen und das finde ich super interessant.

leseee

Was meinen Blog besonders macht?
Ich sage ganz klar, dass jeder einfach mal vorbei schauen und sich sein eigenes Bild machen sollte. „Besonders“ klingt immer sehr hochtrabend. Mein Leseherz und meine Worte stecken in dem Blog und ich genieße es einfach, anderen meine Meinung zu diesem und jenem Lesestoff mitzuteilen. Ob es demjenigen der es liest gefällt, bleibt dann ihm/hr überlassen.

Vielen Dank für das nette Interview liebe Lesefee!



Kann denn Liebe Sünde sein? Nicht wenn es sich dabei um Bücher dreht: Petzis Liebe zu den Büchern!
November 7, 2012, 9:11 pm
Filed under: Buchblogs vorgestellt

Heute stelle ich Euch den Bücherblog Nummero… mal schnell zählen.. ah – 21 ! vor. Mist, habe ich ganz vergessen meine zweite Rundung zu feiern, dann eben jetzt. TUSCH! Juppieh! Freu mich – und es werden bestimmt noch ne Menge folgen. Aber zurück zum Thema – heute dreht sich alles um Petzi und „Die Liebe zu den Büchern!„.

Hei Petzi, seit wann schreibst Du schon Deinen Blog „Die Liebe zu den Büchern“? Was gab den Anstoß und was läßt Dich durchhalten?
Zuerst einmal vielen Dank, dass ich hier die Chance bekomme mich und meinen Blog vorzustellen. 😉 Meinen Blog habe ich, nach langem Überlegen, im Februar diesen Jahres eröffnet. Ich hatte früher schon einen Blog, der sich aber nicht wirklich auf ein Thema spezialisiert hat. Da Bücher schon immer meine Leidenschaft waren lag es deshalb sehr nahe es mit einem Bücherblog zu versuchen. Ich hatte mich zuvor auch nicht wirklich darüber informiert, wie viele Buchblogs es schon gibt und hab einfach mal losgelegt. Bisher bin ich immer noch mit großer Freude dabei und das tolle Feedback und die netten Kontakte die dadurch entstanden sind, lassen mich auch weiterhin durchhalten. 🙂

Hast Du ein Lieblingsgenre, – autoren, -verlag? Eine Lieblingsleseecke oder – getränk und hörst Du gerne Musik dazu?
Auf meinem Blog werden ja ziemlich viele Genres rezensiert, was jedoch so gut wie komplett fehlt ist Fantasy und Science Fiction. Ich kann mich mit diesem Genre einfach nicht anfreunden und werd es wohl nie tun. Da die Frage aber auf mein Lieblingsgenre abzielt, werde ich hier ganz klar mit Krimis & Thrillern antworten, ganz dicht gefolgt von Historischen Romanen. Wirklich einen einzigen Lieblingsautoren kann ich ebenfalls nicht benennen, weil es einfach zu viele gute Autoren gibt, die alle auf ihre Art und Weise besonders sind. Die meisten Bücher habe ich wohl aus der Randomhouse Gruppe, z.B. Goldmann und die ganze Verlagsgruppe gehört auch zu meinen Lieblingsverlagen. Aber ich gebe allen eine Chance, auch den kleinen. Der beste Leseplatz ist für mich in der S-Bahn auf dem Weg in die Arbeit, denn da lese ich wirklich jeden Tag. Wenn ich aber nicht gerade unterwegs bin, dann auf jeden Fall am liebsten auf meiner Couch. Auch ein Lieblingsgetränk habe ich nicht, denn vor mir steht immer das, worauf ich gerade Lust hab. Was dagegen ziemlich selten auf den Tisch kommt, ist Tee. Den mag ich nicht wirklich gern.

Was macht einen guten Blog aus? Was einen schlechten?
Ich selbst bleibe an einem Blog meistens wegen des Layouts hängen. Wenn das nicht ansprechend bzw. sehr unübersichtlich ist, dann klick ich oft schnell weiter. Ein guter Blog lebt von den Beiträgen, der Übersichtlichkeit und auch dem Geschriebenen. Zu viele Rechtschreibfehler oder schlecht formulierte Sätze stören beim Lesen.

Unter „Blogjuwelen“ stellst Du selbst andere Blogs vor – kannst Du uns welche empfehlen und warum?
Die Blogjuwelen habe ich eingeführt, weil es unter den Hunderten von Bücherblogs einfach so viele tolle Schätze gibt, die man gar nicht alle entdecken kann. Mit dieser Kategorie wollte ich deswegen Leser von mir auf besonders tolle und schöne Blogs hinweisen. Wenn ich jetzt welche empfehlen muss, dann natürlich zuerst meinen Partnerblog Brösel’s Bücherregal, der hier vor mir auch bereits interviewt wurde. Ihr Blog ist natürlich komplett anders als meiner, besonders auch was die rezensierten Genres betrifft, aber deswegen trotzdem eine klare Empfehlung. Wobei der wahrscheinlich kein Geheimtipp mehr ist. Book Self Etcetera gehört ebenfalls dazu, weil die Bloggerin hier ihr Augenmerk nicht nur auf Bücher legt, sondern auch oft Filme bespricht und ich neben Büchern auch gern Filme schaue. Ich habe allerdings noch einige mehr, die bisher noch nicht in den Buchblog-Juwelen erschienen sind, die ich aber gerne noch vorstellen würde. Dazu zählen Skys Buchrezensionen, Krimi & Co, Mordsbücher oder Between the Lines. Aber ich könnte hier unendlich lange weitermachen, weil es einfach einige gute Blogs gibt, die ich teilweise auch erst noch entdecken muss. 🙂

Wieviele Rezensionen findet man denn bei Dir?
Augrund dieser Frage habe ich jetzt tatsächlich einmal nachgezählt und kann berichten, dass ich bisher 78 Rezensionen auf dem Blog verfasst habe. Seit Februar also eine stolze Leistung, wie ich finde.

Hattest Du mal ein Buch, das total schwer zu bewerten war? Und warum?
In der Tat hatte ich da schon mehrere. Ganz schwer tat ich mich bei „Das Geheime Prinzip der Liebe“ von Hélène Grémillon. Diese Rezension ist bisher übrigens die am häufigsten gelesene und eine derer, mit der ich am wenigsten zufrieden bin. Das Buch wurde in einer Leserunde gelesen und auch damals schon konnte ich wenig zum Buch schreiben, weil es eine ganz spezielle Geschichte ist. Nicht negativ, aber einfach nicht greifbar in Worte zu fassen.


An dieser Stelle natürlich die Frage nach Deinen Lieblingsbüchern – bitte nenne mir für unsere Top Ten Liste Deine drei Lieblingsbücher und drei, von denen man am besten gleich die Finger läßt!

Es fällt mir extrem schwer drei Bücher zu benennen, weil ich spontan mindestens zwanzig in die engere Wahl stellen würde. Wenn ich mich aber jetzt entscheiden muss, dann nehme ich folgende: „Verblendung“ von Stieg Larsson stellvertretend für die ganze Reihe, „Die Päpstin“ von Donna W. Cross, da dieser einer der besten Historischen Romane ist (neben „Die Säulen der Erde“ von Follett) und „Dieses Leben, das wir haben“ von Lionel Shriver. Denn dieses Buch hat mich lange nachhaltig beeinflusst und aus diesem stammt auch eines meiner Lieblingszitate.
Bücher von denen man, meiner Meinung nach, getrost die Finger lassen kann sind beispielsweise „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger, „Du stirbst nicht“ von Kathrin Schmidt oder der Shades of Grey-Reihe (auch wenn das jetzt viele anders sehen werden)


Warum sind Deine Lieblingsbücher so viel besser, als die anderen? Woran liegt das?

Lieblingsbücher werden ja deswegen zu Lieblingsbüchern, weil sie einen besonders beeindruckt, gefesselt und unterhalten haben und weil man diese so schnell nicht vergessen konnte. Und wenn ein Buch diese Kriterien erfüllt, ist es einfach überdurchschnittlich gut.

Wie lange brauchst Du denn dafür, um eine Rezension zu schreiben?
Das ist unterschiedlich und hängt immer auch vom Buch ab. Manchmal weiß ich sofort, was ich schreiben will und der Text fließt nur so dahin und manchmal muss ich ewig überlegen und bin am Ende noch nicht zufrieden. Es gibt einige Bücher, da fällt es mir sehr schwer meine Gedanken in Worte zu fassen. Negative Rezensionen schreibe ich dagegen grundsätzlich immer schneller und diese fallen mir auch immer leichter.

Wie war die Frankfurter Buchmesse? Was war richtig cool und was eher etwas daneben?
Die Frankfurter Buchmesse war ein großes und schönes Erlebnis und ich habe dort so viele tolle Dinge erlebt und nette Menschen kennengelernt, dass ich noch heute von diesem Erlebnis zehre. Ich bin von Anfang an von jeder Menge Spaß ausgegangen, weil ich ja zusammen mit meiner Partnerbloggerin Dani von Brösel’s Bücherregal unterwegs war. Drei Tage waren wir insgesamt vor Ort und auch wenn ich am letzten Tag wirklich froh war, wieder nach Hause zu fahren, hatte jeder Tag seine Highlights. Das Treffen mit Heike Eva Schmidt gehörte natürlich ebenso dazu, wie die Signierstunde mit Nele Neuhaus. Aber am besten waren natürlich die Treffen mit den Bloggern, die man über die Zeit kennengelernt hat und jetzt endlich einmal live erleben konnte.

Was glaubst Du, wieviele Bücher-Blogger es in Deutschland gibt? Wie wird sich das wohl weiter entwickeln?
Ich kann keine Zahl nennen, aber schätze schon mehrere Hundert. Die Blogs sprießen ja mittlerweile wie Pilze aus dem Boden und jeder will dabei sein. Allerdings verlieren einige nach den Anfängen auch oft die Lust und Motivation, noch weiterzumachen und gehen schnell wieder unter. Wie sich die Bloggerwelt in nächster Zeit entwickelt, ist schwer vorhersehbar. Mit den aktuellen Diskussionen um Urheberrecht und Impressumspflicht haben sich ja bereits einige verabschiedet.

Wie wichtig ist Dir der Kontakt mit den Autoren?
Ich habe keinesfalls einen Blog eröffnet um leichter mit Autoren in Kontakt zu kommen, finde es aber immer wieder schön, wenn ein Kontakt zu einem Autor bzw. eine Autorin entsteht und man sich mit diesen austauschen kann.

Hat sich Dein Lesegeschmack im Laufe der Zeit verändert? Und hat das Bloggen ebenfalls einen Einfluss darauf?
Diese Frage kann ich mit einem großen Ja beantworten. Bevor ich mit dem Bloggen begonnen habe, wäre ich nie auf die Idee gekommen, eine Dystopie zu lesen und auch von Jugendbüchern habe ich bisher noch eher Abstand genommen. Seit ich den Blog habe, bin ich aber auf immer mehr offen für diese Genres bzw. entdecke auf anderen Blogs viele spannende Bücher und gute Rezensionen, die ich so nie entdeckt und gelesen hätte.

Was ist der Reiz an Challenges?
Ich bin ein großer Challenge-Süchtling und wenn es irgendwie sinnvoll ist bzw. mich anspricht, dann bin ich dabei. Besonders reizt es mich, ein bestimmtes Ziel zu haben, auf das ich hinarbeiten muss, um das Ziel zu erreichen. So sind besonders „SuB-Abbau-Challenges“ für mich ein wirklicher Ansporn, Bücher zu lesen, die ich ohne die Challenge wohl noch länger ungelesen im Regal stehen hätte.

Du sammelst auch Zitate – was ist Dein Lieblingszitat?
Die Zitat-Seite muss demnächst einmal umfassend aktualisiert werden, weil sich mittlerweile mehrere angesammelt haben. Eines meiner Lieblingszitate stammt aus dem Buch „Dieses Leben, das wir haben“ von Lionel Shriver und lautet „Entscheidungen werden in Bruchteilen von Sekunden gefällt. Das Nicht-Entscheiden ist es, was so lange dauert.“ Aber auch „Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.“ aus „Der Alchimist“ von Paulo Coelho. Dabei habe ich dieses Buch noch nicht einmal gelesen. Allerdings kenne ich schon einige andere von diesem tollen Autor, der wirklich in allen seinen Büchern tolle Weisheiten versteckt.


Was würdest Du wohl machen, wenn es keine Bücher mehr gebe?

Eine undenkbare Vorstellung für mich. Ich würde die Zeit wahrscheinlich mit Filmen ausgleichen, weil ich Filme fast genauso gern mag wie Bücher. Aber ohne Bücher könnte ich wohl nicht wirklich leben.


Was glaubst Du, welche Leute Deinen Blog regelmäßig lesen und kennst Du davon auch einige persönlich?

Mittlerweile kenne ich einige Leser meines Blogs auch persönlich und bin total glücklich diese Menschen kennengelernt zu haben. Viele Leser kenne ich aber nicht und mich würde es besonders interessieren, ob ich auch einige stille Mitleser habe, die mir zwar folgen, aber nie kommentieren. Allgemein kann ich aber schlecht einschätzen, wer meinem Blog folgt und wer nicht, da ich nicht unbedingt Genres bzw. Bücher rezensiere, die größtenteils gelesen werden.


Welche Figur aus welchem Buch würdest Du gerne mal wo treffen?

Schwierige Frage, zu der mir jetzt spontan Lisbeth Salander aus der Stieg Larsson-Trilogie eingefallen ist. Eine starke und mutige Frau, die ich gerne einmal persönlich kennenlernen würde.


So – und jetzt darfst Du gerne mal kräftig die Werbetrommel rühren: Was macht Deinen Blog so besonders?

Mein Blog ist allein deswegen schon besonders, weil ich kein Fantasy lese und rezensiere. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt und sich auch für viele andere Genres, insbesondere Krimis, Thriller, Historische Romane und Gegenwartsliteratur interessiert, ist bei mir genau richtig. Ich hab für die Leser immer ein offenes Ohr und tausche mich gerne aus. Wenn ich dann noch positives Feedback bekomme und die Leser mit einer Rezension zufrieden waren, dann ist mein Tag gerettet.


Vielen Dank an Petzi und möge ihre Liebe zu den Büchern niemals rosten! 🙂




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